Hypnosepraxis Ute Neehoff
Psychotherapeutische Heilpraktikerin
Hypnosetherapie - Coaching - Beratung
Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Time-Line-Therapie: gezielt Blockaden finden und auflösen

Möchten Sie etwas über eine faszinierende Methode hören, bei der Sie die Hauptrolle spielen?

Möchten Sie sich selber besser kennen und verstehen lernen, indem Sie erfahren, was Sie im tiefsten Innern antreibt und lenkt?

Möchten Sie wissen, welche Erlebnisse Sie nicht optimal verarbeitet haben und wie Sie das ändern?

TimeLine = Zeitlinie: So könnte Ihre Zeitlinie aussehen, und zu diesen Aspekten könnte Ihnen Ihr Unterbewusstsein innere Bilder liefern. Anmerkungen dazu hier.

Die einzelnen Bausteine stehen für Ereignisse in Ihrem Leben.

Die Time-Line-Methode stammt aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP). Im NLP geht man tatsächlich im Raum über eine gedachte Zeitlinie. In den 80er Jahren entdeckte der Hypnotherapeut Tad James, dass die bloße Vorstellung für eine therapeutische Wirkung genügt.

Welche therapeutische Wirkung?

An einer bestimmten Position über der Zeitachse verschwinden die zu einem Ereignis gehörenden negativen Emotionen. An dieser Position wird ein vergangenes Ereignis bearbeitet. Die Vergangenheit wird nicht verfälscht, die negativen Ereignisse bleiben im Gedächtnis erhalten, jedoch wird der Umgang damit positiv verändert.

Welche vergangenen Erlebnisse und Gefühle Sie heute unbewusst negativ beeinflussen, finden wir in Hypnose heraus.

Was können Sie mit der TimeLine-Therapie erreichen?

Blockaden, selbstschädigende Glaubenssätze und Verhaltensmuster aufspüren, bearbeiten und neutralisieren.

Wie geht es los?

Machen Sie gleich mit. Entscheiden Sie sich für einen der folgenden Punkte:

  • Denken Sie an etwas Unangenehmes aus Ihrer Vergangenheit.
  • Denken Sie an einen Menschen, mit dem Sie nicht klarkommen.
  • Sagen Sie jede Menge positive Dinge zu sich (Glaubenssätze), z.B.: Ich bin ein liebenswürdiger und wertvoller Mensch. Ich habe es verdient, glücklich und erfolgreich zu sein usw.
  • Tun Sie gelegentlich Dinge, die Sie später bereuen und verstehen danach selber nicht, wie es dazu kommen konnte? Erinnern Sie sich an einen konkreten Fall.
  • Versetzen Sie sich in eine beliebige belastende Situation.

Beispiel

Unangenehmes Erlebnis: Vorstellungsgespräch, bei dem Sie furchtbar nervös waren.

Tun Sie möglichst so als wären Sie gerade dabei. Sollte Ihnen das schwerfallen, fragen Sie sich:

Was denke ich über mich und meinen Gesprächspartner? Was sagt mir meine innere Stimme? Wie klingt meine Stimme, wie die meines Gesprächspartners – hoch oder tief, angenehm oder unangenehm, schrill oder dumpf?

Welche inneren Bilder tauchen auf? Sind Details erkennbar oder ist das Bild eher verschwommen?

Wie fühle ich mich? Habe ich Angst? Fühle ich mich hilflos oder ausgeliefert? Wie macht sich dieses Gefühl im Körper bemerkbar? Welcher Körperteil reagiert und wie? Gibt es irgendwo ein Ziehen, Stechen, Druckgefühl…?

Haben Sie unangenehme körperliche Symptome als Ausdruck von Frust, Wut, Ärger, Angst, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, Hoffnungslosigkeit ... schlägt z.B. Ihr Herz plötzlich schneller, wird Ihnen mulmig, spüren Sie einen unangenehmen Druck in der Magengegend... spüren Sie eine aufsteigende Hitze, die Sie rot werden läßt, werden Ihre Hände feucht... – dann haben Sie eine Blockade. Und die können Sie loswerden.

Woran erkennen Sie, dass eine Sitzung erfolgreich war?

Es geht bei der Time-Line-Therapie NICHT darum, negative Gefühle aus dem Leben zu verdrängen, sondern angemessen zu verarbeiten. Das entsprechende Kapitel ist für Sie abgeschlossen und hat keinen negativen Einfluß mehr auf Ihr Leben.

Für das Beispiel mit dem Vorstellungsgespräch würde das bedeuten: Wenn Sie sich jetzt an das belastende Vorstellungsgespräch erinnern, sind Sie frei von unangenehmen Körper-Symptomen.

Ein neutraler Körper erzeugt keine unangenehmen Gefühle, denn Gefühle kann man nicht denken, nur durch Gedanken auslösen. Ihr Körper gibt Ihnen während der Sitzung eine Rückmeldung, ob noch etwas zu bearbeiten ist oder das Problem gelöst ist.

Was bleibt, ist die Lernerfahrung. Sie können sich jetzt anders verhalten. Wichtig ist, dass Sie das auch TUN, am besten, indem Sie sich möglichst bald nach einer Sitzung bewusst in eine zuvor belastende Situation begeben.

Menschen sind aus Energiespargründen "Gewohnheitsmenschen". Das menschliche Gehirn legt entsprechend den vorherrschenden Gewohnheiten und Mustern "Autobahnen" an, die zu automatischem Handeln, Denken und Fühlen führen. Wer kennt das nicht: ein unbewusster Trigger sorgt dafür, dass ohne Nachdenken ein innerer Film läuft, der sich nicht anhalten läßt. Während der Hypnose-Sitzung schreiben Sie ein neues Drehbuch. Es macht Sinn, dieses neue Drehbuch durch bewusstes Handeln nach der inneren Arbeit in Hypnose zusätzlich zu verankern.

Welchen Beitrag Sie während einer Sitzung leisten?

Sie arbeiten mit. Sie sind darauf gefasst, unangenehme Situationen nochmals zu durchleben.

Sie wollen mehr wissen? Hier geht es weiter.