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Hypnosepraxis Ute Neehoff
Psychotherapeutische Heilpraktikerin
Hypnosetherapie - Coaching - Beratung
Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Hypnotiseur im Kopf?

Warum Sie ihn kennen sollten und wie Sie gegensteuern

Die wenigsten Menschen sind bereit, sich ohne weiteres bevormunden zu lassen. Im Gegenzug wird über weite Strecken automatisch geglaubt und getan, was der innere Hypnotiseur vorschlägt. Er wirkt durch die innere Stimme und Filme im Kopf.

Ein typisches Beispiel

Sie liegen abends im Bett, wollen (oder auch nicht) den Tag rekapitulieren. Entweder legen Sie bewusst den Film „Mein Tag“ ein oder er läuft ohne Ihr Zutun. An der Stelle persönlichen Versagens wird blitzartig die Wiederhol-Taste gedrückt. Während die Endlos-Schleife mit der persönlichen Niederlage läuft, schlafen Sie irgendwann deprimiert ein, haben den passenden deprimierenden Traum, stehen morgens deprimiert auf, starten so in den Tag und … erleben wieder ein Missgeschick. Die innere Stimme meldet: „Hab ich´s doch gewusst...“

Auf diesen Satz hat das Ego schon gewartet, um ja seinen Einsatz nicht zu verpassen. Pflichtbewusst steigt es helfend in den Ring. Das Ego ist der Teil in Ihnen, der Recht haben will. Und das Ego bekommt Recht. Der nächste Tiefschlag lässt bei dieser Art Selbst-Programmierung nicht lange auf sich warten.

„Die menschliche Rasse wird von ihrer Vorstellungskraft beherrscht.“ wusste schon Napoleon – und hat die Erkenntnis genutzt.

Die Zeit der großen Eroberungs-Feldzüge ist Gott sei Dank vorbei. Dafür gibt es lohnenswertere Ziele, z.B. die Herrschaft über das eigene Leben zurückerobern. Ein erfolgversprechender erster Schritt wäre, sich zu fragen:

  • Was geht mir durch den Kopf, wenn der Tag lang ist?
  • Bin ich voll und ganz bei der Sache, wenn ich mit wichtigen Dingen beschäftigt bin?
  • Schweife ich gern ab, weil ein Teil von mir Akteur in einem ganz anderen Film ist, der unbewusst abläuft und Energie und Aufmerksamkeit abzieht?

Letzteres passiert oft, wenn Sie das Gefühl haben, das etwas mühsam ist, nicht so recht gelingen will, obwohl Sie sich anstrengen.

Diese Art Programmierung beeinflusst nicht nur Erfolge, sondern über weite Strecken Gesundheit und Wohlergehen. Deshalb sollten Sie Ihren inneren Hypnotiseur kennen, bei Bedarf feuern und durch einen geeigneteren ersetzen. Nein? Sie bevorzugen das, was Sie kennen, haben sich an das Schlechte gewöhnt? Nun ja, das ist menschlich und zugleich tragisch. Sie bleiben freiwillig in der Opferrolle, sind Opfer Ihrer Gewohnheiten.

Der Ausstieg aus der Opferrolle beginnt hier wie in jeder ähnlichen Situation mit der ehrlichen Antwort auf die Frage, die ich mir auch immer wieder stelle: „Will ich Sklave meiner Gewohnheiten sein, mich von diesen  bestimmen lassen oder will ich über meine Gewohnheiten bestimmen?“ Ich bevorzuge letzteres, stoße dabei auf Widerstände und Hindernisse und wachse daran, indem ich überholte Programme auf den Prüfstand stelle und austausche. Dafür gibt es viele Wege, Hypnose ist ein effektives Gefährt.