Menü
Hypnosepraxis Ute Neehoff
Psychotherapeutische Heilpraktikerin
Hypnosetherapie - Coaching - Beratung
Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Wie Sie die Herrschaft über Ihr Leben zurückgewinnen

Im täglichen Leben präsentieren sich Menschen in verschiedenen Rollen und von allen erdenklichen Seiten. Im Alltag ist uns nicht unbedingt bewusst, in welcher Rolle wir agieren.

Oft befinden sich Menschen unmerklich in der Opferrolle. Sie hegen die Hoffnung, dass Hypnose wie eine Pille wirkt, die sie lediglich zu konsumieren brauchen. Das widerspricht dem ganzheitlichen Ansatz, auf dem mein Angebot aufbaut. Bei mir heißt es: Abschied nehmen von der Opferrolle, um in die eigene Kraft zu kommen und destruktive Abhängigkeiten zu überwinden.

Warum der Abschied von der Opferrolle schwer ist

Als Opfer hat man den Vorteil, seine Unzufriedenheit auf andere/s projizieren zu können. Die Projektion wiederum schützt das ohnehin brüchige Selbstwertgefühl, das mit der Opferrolle einhergeht.

Häufige Ursachen sind schmerzliche frühkindliche Erfahrungen. Oft waren diese Erfahrungen so schmerzhaft, dass sie mit aller Kraft ins Unterbewusstsein verdrängt werden mussten. Betroffene äußern, dass sie sich kaum an ihre Kindheit erinnern können oder bagatellisieren und rationalisieren: "Ich hab`s überlebt, so schlimm kann es also nicht gewesen sein."

Beispiel

Ein Kind musste immer wieder erleben, dass ihm Zuwendung und Liebe verweigert wurden, wenn es sich so zeigte, wie es tatsächlich war.

Die Offenheit, spontane Neugier und das Vertrauen, das zur ursprünglichen kindlichen Ausstattung gehörten, wurden so oft enttäuscht, dass das Kind resigniert hat und nicht mehr an die eigene Kraft glaubt.

Ein Kind musste während einer traumatischen Situation erleben, dass Erwachsene, die für seine Sicherheit zuständig waren, nicht dafür sorgen konnten oder wollten.

Häufige Folgen:

Ohnmachtsgefühle

das Gefühl, seinen Platz im Leben nicht zu finden

seine Wurzeln nicht spüren

nicht den gewünschten Erfolg haben

eigene Grenzen und Bedürfnisse nicht spüren bzw. nicht beachten

Perfektionismus

verschwommene Identität

der Glaube, schlecht oder nicht normal zu sein

nicht die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, keinen gesunden Egoismus entwickeln

stattdessen Verantwortung übernehmen, wo man nicht zuständig ist

Helfersyndrom, anderen die Verantwortung für deren Leben abnehmen wollen

schlimmstenfalls lebenslang eine aufgezwungene Rolle spielen

Der Ausweg

In der aufdeckenden Hypnose erkunden wir Hintergründe. Ziel ist es, den Einfluss ungünstiger Erlebnisse auf Ihr Leben in der Gegenwart zu verändern. Dazu wird Unbewusstes zunächst bewusst gemacht. Was Ihnen bewusst ist, können Sie beeinflussen.

Manch eine/r scheut die Auseinandersetzung und sucht den Ausweg im Selbstbetrug. Selbsttäuschung bringt kurzfristig Entlastung, ist auf lange Sicht anstrengend. Es kostet Kraft so zu tun als wäre alles gut gewesen, wenn dem nicht so ist. Das Unterbewusstsein spürt den Widerspruch, schickt Ihnen Signale. Lernen sie diese kennen und verstehen. Wenn am Armaturenbrett Ihres Autos ein rotes Warnlicht angeht, kommen Sie hoffentlich auch nicht auf die Idee, diese einfach zu überkleben. Ihre Symptome sind das rote Warnlicht.

Der Bär

Es war einmal ein Bär, der in einem Käfig lebte und zwar schon sehr lange. Wenn der Bär von einer Seite des Käfigs zur anderen Seite des runden Käfigs laufen wollte, dann konnte er maximal 10 Schritte tun. Zehn Schritte vor, zehn zurück, zehn Schritte vor, zehn zurück – das war die Bewegungsmöglichkeit des Bären und nach vielen Jahren hatte er sich schließlich daran gewöhnt.

Der Bär hatte vergessen, dass er aus einem riesigen Waldgebiet stammte, einem Gebiet mit unbegrenzten Bewegungsmöglichkeiten. Er erinnerte sich nicht mehr an die Bäume, Bäche, Schluchten und die Jagd.

Eines Tages wurde der Bär verkauft. Der neue Besitzer gab dem Bären ein wunderbares neues Zuhause, das, so weit wie nur irgend möglich, seiner natürlichen Heimat angepasst war.

Man schläferte den Bären vorübergehend ein, um ihn aus seinem engen Käfig in das neue, weitläufige Gelände zu bringen. Als der Bär wieder aufwachte, bemerkte er die prächtigen Bäume und das Plätschern des Baches nicht. Noch etwas schläfrig, tat er das, was er immer tat: er setzte einen Schritt vor den anderen: eins, zwei, …, acht, neun, zehn. Dann kehrte er um und machte 10 Schritte in die andere Richtung.

Im Leben des Bären hatte sich nichts geändert – seine „Welt“ bestand nach wie vor aus zehn Schritten vor und zehn Schritten zurück.

 

Noch mehr zu diesem Thema? Lesen Sie auch noch diesen Blogartikel: weiterlesen