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Hypnosepraxis Ute Neehoff
Psychotherapeutische Heilpraktikerin
Hypnosetherapie - Coaching - Beratung
Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Wenn Ziele, dann richtig

Erfolg ist keine Glückssache. Formulieren Sie klare, spezifische und vor allem realistische Ziele.

Programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein. Nutzen Sie die SMART-Formel. Schreiben Sie Ihr Ziel auf. 

"S" beschreiben Sie Ihr Ziel mit allen Sinnen. Ihr Unterbewusstsein reagiert auf Bilder. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihr Ziel erreicht. Tauchen Sie mit allen Sinnen ein. Möglicherweise haben Sie passende Bilder, Fotos, etc. dazu. Kleben Sie diese an gut sichtbarer Stelle auf. Motivieren Sie sich.

Anregungen: Falls Sie abnehmen wollen, kleben Sie eine schlankere Version Ihres heutigen Selbst an den Kühlschrank ;) Falls Sie selbstbewusster werden wollen, kleben Sie einen Zettel mit passenden Affirmationen an den Badezimmerspiegel. Das sehen Sie jeden Tag mindestens zwei Mal. Solche Methoden der Selbstbeeinflussung erreichen das Unterbewusstsein.

"M" beschreiben Sie Ihr Ziel "messbar". Woran erkennen Sie, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben? Gibt es ein Ziel hinter dem Ziel?

"A" beschreiben Sie Ihr Ziel attraktiv. Ist es wirklich Ihr Ziel? Achten Sie auf das Feedback Ihres Körpers, wenn Sie sich Ihr Ziel gemäß Punkt 1 vorstellen. Die Reaktion kommt von Ihrem Unterbewusstsein. Gibt es ein wohliges Gefühl im Bauch, im Herzen o.ä., wenn Sie intensiv an Ihr Ziel denken?

"R" formulieren Sie Ihr Ziel realistisch. Formulieren Sie Etappenziele. Generell gilt: Menschen überschätzen, was sie kurzfristig erreichen können. Menschen unterschätzen, was sie langfristig erreichen können.

"T" machen Sie Termine. Ihr Gehirn liebt klare Ansagen. Mit klaren Ansagen programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein. Studien zeigen: Sie sollten Ihr Ziel innerhalb von 48 Stunden, nachdem Sie die Entscheidung gefällt haben, in Angriff nehmen. Ohne nachfolgende Taten verpuffen gute Vorsätze mit Schallgeschwindigkeit. Gehen Sie Verbindlichkeiten ein. Schaffen Sie sich Merkhilfen. Ein Termin/eine Sitzung/eine Aktion, etc. sollten genügen? Das ist als würden Sie einmal ins Fitnessstudio gehen und glauben, dadurch fitter zu werden.

Eines Tages fragte ein Meister seine Schüler: „Auf einem Baum saßen drei Vögel, und einer entschloss sich, wegzufliegen. Wieviele Vögel blieben auf dem Zweig sitzen?“ Viele antworteten: „Zwei.“ „Überhaupt nicht,“ entgegnete der Meister, „drei blieben sitzen! Beschließen wegzufliegen, ist noch nicht das Wegfliegen. Es ist einfach nur ein Beschluss. Dem Beschluss müssen erst noch Taten folgen.“

Beispiel

Sie arbeiten zu viel, sind erschöpft?

Nicht so: Ich erhole mich mehr und unternehme mehr mit meiner Familie. (Falle: auch 5 min sind "mehr")

Deshalb so: Ab sofort gehe ich jeden Freitag pünktlich nach Hause. Mit meiner Familie habe ich mich geeinigt: der Samstag gehört mir und meinem Hobby. Den Sonntag verbringen wir gemeinsam. Im Sommer verreisen wir 10 Tage.

Jetzt fragen Sie sich: "Will ich das wirklich? Halte ich Gegenwind aus?" Checken Sie die Konsequenzen. Wollen Sie Ihr Ziel immer noch erreichen? Wollen Sie dazu Hürden überwinden, Grenzen erweitern?

Sie wissen nicht, was Sie wollen?

93% der Menschen haben keine klaren Ziele, sondern vage Wünsche wie "Ich möchte gesünder, glücklicher, erfolgreicher, etc sein." Vielleicht leben Sie nach dem markigen Spruch: "Ich weiß zwar nicht, wo ich hin will, aber das mit ganzer Kraft."

"Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt." Mark Twain

Stellen Sie sich vor, Sie steigen in ein Taxi mit der Ansage: „Fahren Sie los." Der Fahrer möchte wissen, wohin. Ihre Antwort: "Hauptsache weg.“

Ihr Unterbewusstsein führt den Auftrag aus. Es hört Ihre inneren Dialoge und kooperiert.

Sie landen an einem See, sind überrascht und verärgert während der Fahrer verkündet, dass die Fahrt hier endet. Er hat seinen Auftrag erfüllt. Sie wollten weg. Jetzt sind Sie woanders. Sie mögen kein Wasser? Das haben Sie nicht erwähnt.

Eine Klientin leidet nach der Einnahme von Medikamenten unter unerklärlichen Nebenwirkungen, hat mittlerweile Panik, die Mittel zu nehmen. Sie will die Mittel nehmen, um Symptome in den Griff zu bekommen. Andere Methoden als die Einnahme der Mittel lehnt sie ab. Ein Dilemma. Während der Hypnose wird klar: mit der Einnahme der Medikamente startet sie eine klare Ansage: "Gleich wird es passieren. Es passiert bestimmt... Gleich passiert`s..." Das Band läuft in einer Endlosschleife. Das Unterbewusstsein kooperiert. Die Nebenwirkungen setzen ein.

Was tun, wenn Ihnen keine positive Formulierung einfällt?

  • Richten Sie auf einem Blatt Papier 2 Spalten ein. Schreiben Sie in die linke Spalte, was Sie nicht wollen. Schreiben Sie in die rechte Spalte das Gegenteil. (Beispiel: Ich hasse Familienfeiern. - Ich bleibe gern zu Hause, wenn die Familie feiert.)
  • Füllen Sie den Fragebogen aus, nur für sich. Ich höre oft, dass dabei manches klarer wird. Sie sehen den Balken im eigenen Auge nicht? Sie sind unsicher, ob Sie tiefer gehen wollen? Ich erläutere Ihnen gern erste Zusammenhänge in einer kurzen Sitzung. Schicken Sie mir den Fragebogen und vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Ziel für die Sitzung.

Erfahren Sie mehr darüber: hier