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Hypnosepraxis Ute Neehoff
Psychotherapeutische Heilpraktikerin
Hypnosetherapie - Coaching - Beratung
Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Wenn Sie schon viel unternommen haben, dennoch nicht am Ziel sind…

können Sie es trotzdem schaffen. Sie sehen, dass Sie etwas tun, sich einbringen müssen. Sie haben erkannt, dass es nicht leicht ist, egal was anderslautende Versprechungen Ihnen weis machen wollen. "Erfolg im Schlaf" etc. klingt werbewirksamer, funktioniert leider nicht. Lesen Sie entsprechende Bücher. Spätestens auf Seite 2 wird Ihnen bewusst, dass Ihr Mitwirken über Erfolg und Misserfolg entscheidet, z.B. wenn Paul McKenna Sie reich macht (Buchtitel "Ich mach dich reich").

Die wenigsten Menschen kommen unausweichlich mit Plan A ans Ziel:

"Ich will etwas, mache einen Plan, setzte diesen Plan zielstrebig um. Morgen ist alles anders?" Realistischer ist:

Beim Umsetzen des Plans spürte ich Zweifel, kam ich ins Straucheln…

Bevor Sie aufgeben, nehmen Sie Ihr Ziel unter die Lupe. Könnte es sein, dass

  • Sie Ihre Fähigkeiten überschätzt haben?
  • sich zu viel in zu kurzer Zeit zugemutet haben?
  • Sie die Realität zu wenig berücksichtigt haben?
  • keinen Plan hatten für die Zeit, in der die anfängliche Euphorie nachlässt?

Wie wollen Sie ein stabiles Haus bauen, wenn das Fundament aus Sand ist? Eine klare realistische Zielsetzung ist das Fundament. „Der Weg ist das Ziel.“ bedeutet, dass Sie den Weg beschreiten müssen, um anzukommen. Ein fairer Wegbegleiter verrät Ihnen, dass es nicht nur Autobahnen gibt, sondern auch Irrwege, Sackgassen, Trampelpfade, Umwege. Ein fairer Wegbegleiter zeigt Ihnen Auswege. Gehen müssen Sie immer wieder selber. Es reicht nicht, die Landkarte zu studieren.

Veränderungsprozesse beinhalten Phasen wie

erkennen, dass sich etwas ändern muss… abstreiten… wieder merken, dass es so nicht (mehr) geht… sich seines Versagens schämen… belastende Gefühle wie Scham, Schuld, Schmerz wegdrücken… erkennen, dass das keine Lösung ist… Scheinlösungen testen, z.B. Alkohol… funktioniert nicht… also doch kleine Schritte in die richtige Richtung… merken, dass kleine Schritte nicht reichen… keine Lust mehr… irgendwie wird es schon gehen, so schlimm ist es nun auch wieder nicht… Veränderungspläne über den Haufen werfen… erneut in der Sackgasse… über Hilfe nachdenken… erste Hoffnung und Begeisterung spüren… doch nicht anrufen, etc… es geht gerade ganz gut… bis… man sich eines Tages doch entscheidet… die erste Maßnahme führt nicht gleich ans ersehnte Ziel… alles Mist… erneuter Anlauf…  3 Schritte vor… 1 Schritt zurück…

Transformieren Sie Misserfolge und Rückschritte, indem Sie Ihre Sichtweise ändern. Sprechen Sie von EHREN-Runden, die Sie absolviert haben, weil Sie etwas lernen mussten.

Grenzen sind normal und menschlich. Indem wir unsere Grenzen kennen und anerkennen, finden wir heraus, was möglich ist. Nur, wenn wir unsere Grenzen kennen und akzeptieren, finden wir Mittel und Wege, diese zu erweitern, zu überwinden oder zu setzen.

Verabschieden Sie sich von Allmachts-Phantasien a lá „Jeder kann alles erreichen, wenn er nur will“. Was bei dem einen Menschen funktioniert, funktioniert nicht zwangsläufig auch bei Ihnen, weil die Voraussetzungen andere sind. Man kann sicher eine Menge lernen. Doch alles hat seinen Preis. Und der heißt: üben, handeln, etwas tun, dran bleiben, gewonnene Erkenntnisse umsetzen.

Ein Faktor, der Veränderung erst möglich macht, ist Zeit. In einer Zeit, in der alles immer schneller gehen muss wird gern vergessen, dass der Mensch keine Maschine und das menschliche Gehirn kein Computer ist. Computer können "durchbrennen". Beim Menschen spricht man vom Burnout.

Berücksichtigen Sie: es gibt keine dauerhaften Gefühlszustände. Ambivalenz gehört zum Veränderungsprozess. Neues bedeutet, Altes, Gewohntes hinter sich zu lassen. Gewohntes vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Das geht im Veränderungsprozessen scheinbar verloren… bis das Neue zur Gewohnheit geworden ist. Auf Ihrem Weg werden Sie deshalb Gefühlen begegnen, die typisch sind für Übergangsphasen, Gefühlen von Abschied und Trauer, Verwirrung und Irritation. Sie haben das schon geschafft und können es wieder schaffen. Das erfolgreiche Meistern von Übergangsphasen haben Sie längst in Ihrem „Repertoire“. Denken Sie an die Pubertät.

Wollen Sie einen Veränderungsprozess künstlich beschleunigen nach dem Motto „überholen ohne einzuholen“, schlägt Ihnen Ihr Unterbewusstsein die Tür vor der Nase zu oder produziert unliebsame Symptome. Ich hab´s ja versucht, aber es geht nicht.“ stimmt nie. Was nicht geht, ist die Art und Weise. Also, Selbstbetrug beenden. Anerkennen, dass es persönliche Hürden und Grenzen gibt. Viele Menschen stürzen sich immer wieder auf diese Dinge und wollen genau das verändern. Dabei werden Muster reaktiviert, die dafür sorgen, dass Sie in der Opferrolle landen. Engagieren Sie einen Wegbgleiter, der die Fallstricke kennt und weiß, wie man Klippen umschiffen kann.

Die Perspektive

Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Tanker, beladen mit eingefahrenen Mustern, Gewohnheiten, Überzeugungen, Glaubenssätzen, etc. Den in Bewegung zu setzen, ist nicht leicht. Doch kommt ein Tanker erst mal in Fahrt, ist er auch nicht so leicht zu stoppen. Sie fangen an, die Fahrt zu genießen.

FAZIT

Es gibt nur zwei Gründe, Ziele nicht zu erreichen: man hat sich nie auf den Weg gemacht oder man hat unterwegs aufgegeben.

Heilung/Veränderung, was immer Sie anstreben, ist ein Prozess, der seine Zeit dauert, Ihre Zeit, Ihre Bemühungen erfordert. Das muss nicht schwer sein. Sie dürfen Ihre Betrachtungsweise ändern. Sie dürfen Freude dabei entwickeln, sich selber besser kennenzulernen, sich in Ihrer Einzigartigkeit zu akzeptieren und zu respektieren. Und im Zweifelsfall kann Ihnen niemand verbieten, alles zu lassen wie es ist. Es ist Ihr Leben, es gehört Ihnen ganz allein. Sie allein entscheiden, was Sie daraus machen. Bedenken Sie: das Leben ist endlich.

Ein Schüler kam zum Meister. „Ach Herr,“ stöhnte er, „um Euren Lehren zu folgen, ist so viel Veränderung nötig. Das ist mir eigentlich alles viel zu anstrengend. Ich glaube, ich werde das Studium hier beenden." Da schaute der Alte mit einem traurigen Blick auf seinen Schüler. „Kennst du die Geschichte von der Raupe?" fragte er. Der Schüler verneinte.

„Es war einmal eine Raupe, die das Gefühl hatte, dass die Metamorphose zum Schmetterling zu anstrengend sei. Also beschloss sie, Raupe zu bleiben. Und während sie mühsam und langsam durchs Leben kroch, schaute sie immer mal wieder hinauf zu all den Schmetterlingen, die im Sommerwind von Blume zu Blume tanzten..." erzählte der Meister die Geschichte.

Und bei aller Theorie geht nichts über ein konkretes Beispiel. Wenn es Sie interessiert, lesen Sie hier weiter: weiterlesen